ES HANDELT SICH UM DATEN UND ES IST PERSÖNLICH!

Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Kommission definiert, wie Unternehmen mit persönlichen Daten umzugehen haben.

 

Die DSGVO wirkt sich fraglos auf Unternehmen in aller Welt aus, und das nicht zu knapp. Deshalb können Sie die neue Verordnung nicht ignorieren, auch wenn Ihr Unternehmen nicht in der EU domiziliert ist. Hier finden Sie alles, was Sie über die DSGVO wissen müssen. Was verbirgt sich hinter dem Begriff? Wie wirkt sich die Verordnung auf welche Unternehmen aus? Und was ist jetzt zu tun?

 

COMPLIANCE IST GEFORDERT UND DIE UHR TICKT

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Tage Stunden Minuten

Dies ist die verbleibende Zeit bis zum Inkrafttreten der EU-Compliance-Verordnung

WAS IST ALSO DIE DSGVO?

Die DSGVO ist eine bindende Verordnung der Europäischen Kommission. Die Verordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, ersetzt die bis dahin geltenden Datenschutzrichtlinien der EU sowie entsprechende nationale Gesetze.

Betroffenene Unternehmen müssen hinsichtlich der Erfassung, Verarbeitung und Nutzung persönlicher Daten von EU-Bürgern diverse neue Anforderungen erfüllen. Das gilt auch für nicht in der EU domizilierte Unternehmen.

Ziel der DSGVO ist es, die Datenschutzrechte der EU-Bürger zu stärken und auf lange Sicht die datenrelevanten Abläufe in den Unternehmen zu vereinfachen.

DSGVO Solution-Brief: Was besagt die Verordnung und wer ist wie von ihr betroffen?

Location data
Name
Employee ID
ID number
Email
Address
Phone number
Health data
Passport number
Job title
IP address
Genetic data
Social data

ZUNÄCHST EINMAL: WAS SIND PERSÖNLICHE DATEN?

Fragen wir die EU selbst. Sie definiert es wie folgt:

 

Persönliche Daten sind alle Angaben, die sich auf eine bekannte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Unter einer identifizierbaren natürlichen Person versteht man ein Individuum, das direkt oder indirekt identifiziert werden kann. Das gilt vor allem mit Blick auf Kennungsmerkmale wie Namen, Identnummern, Standortdaten und Online-IDs sowie einen oder mehrere Faktoren, die sich auf die physische, genetische, mentale, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Identität dieser natürlichen Person beziehen.

SO WERDEN PERSÖNLICHE DATEN HEUTE IN DER REGEL GENUTZT

STANDORTSERVICES

 

INTEGRATION ZAHLREICHER KONTEN

 

BENACHRICHTIGUNGEN

 

PERSONALISIERTER CONTENT

 

ZIELGERICHTETE WERBUNG

 

WEITERGABE INFORMATIONEN DRITTER

 

WIE WIRKT SICH DIE DSGVO AUF IHR UNTERNEHMEN AUS?

Umfassende Änderungen an Ihren Richtlinien und Prozessen sowie möglicherweise auch an Ihren Systemen sind erforderlich, um die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. 

Gratis Solution Brief

HIER EINIGE DER ÄNDERUNGEN

Möglicherweise brauchen Sie einen Datenschutzbeauftragten. 

 

Sie sind verpflichtet, Datenschutzverletzungen zu melden.

 

EU-Bürger (Verbraucher, Mitarbeiter und Partner) genießen mehr Rechte als je zuvor

  • Recht auf Vergessenwerden
  • Recht auf Zugriff
  • Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Recht auf Berichtigung
  • Recht auf Widerspruch
 

Ihre Verbraucherkommunikation muss umgestellt werden.

 

Sie müssen neue, stringente Zustimmungsabläufe befolgen.

 

Für die Erfassung und Speicherung Ihrer Daten greifen neue Einschränkungen.

 

Sie müssen in der Lage sein, über sämtliche Systeme hinweg alle persönlichen Daten von Kunden, Interessenten und Mitarbeitern zu identifizieren. Gleiches gilt für die Nutzung der Daten und für die damit befassten Personen.

 

SIND SIE VERANTWORTLICH FÜR DIE VERARBEITUNG PERSÖNLICHER DATEN VON EU-BÜRGERN?

Falls das zutrifft, gelten Sie als Datenverantwortlicher (auch wenn Ihre Firma außerhalb der EU ansässig ist) und tragen laut DSGVO die Hauptverantwortung für den Datenschutz. In dem Zusammenhang müssen Sie diverse neue Anforderungen erfüllen.

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VERARBEITEN SIE DATEN VON EU-BÜRGERN IM AUFTRAG VON ANDEREN?

Ist das der Fall, gelten Sie als Datenverarbeiter. Und ganz gleich, wo in der Welt sich Ihr Standort befindet, müssen auch Sie seit Inkrafttreten der DSGVO eine Reihe neuer Anforderungen erfüllen:

 

 

Sie müssen die gesamte Datenverarbeitung systematisch dokumentieren und diese Informationen auf Nachfrage den Aufsichtsbehörden vorlegen können.

 

Sie müssen dem Datenverantwortlichen alle nicht korrekten Vorgänge sowie potentielle Datenschutzrisiken melden.

 

In aller Regel brauchen Sie auch einen Datenschutzbeauftragten.

 
 
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MÜSSEN SIE EINEN DATENSCHUTZBEAUFTRAGTEN BESCHÄFTIGEN?

Are you a public authority?
You will most likely need to appoint a Data Protection Officer.
Are you processing special categories of data, such as data about racial or ethnic origin, political opinions, religious or philosophical beliefs, trade union membrship, genetic data, biometric data, health data, or data about sexual orientation?
Are you systematically processing personal data on a larger scale?
Do you have more than 5000 employees in your business
You will most likely not need to appoint a Data Protection Officer.
YES
NO
YES
NO
YES
NO
YES
NO

DIE 10 MEISTGESTELLTEN FRAGEN ZUR DSGVO

Vermutlich haben Sie jetzt schon eine etwas genauere Vorstellung von den Dingen, aber natürlich wirft ein so komplexes Thema zahlreiche Fragen auf. Deshalb haben wir hier die 10 häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt. Einfach anklicken, um die Antworten anzuzeigen.* *

1

Wir erfassen oder speichern keine persönlichen Daten von Kunden. Sind wir damit von der DSGVO ausgenommen?

Es hängt alles davon ab, ob Sie persönliche Daten von EU-Bürgern speichern oder nutzen. Dabei ist es übrigens unerheblich, ob diese Personen Kunden, Interessenten oder Mitarbeiter sind. Falls Sie EU-Bürger beschäftigen, haben Sie vermutlich deren Namen, Anschrift und Kontoverbindung in der Datenbank. Solche Informationen gelten aber nach Lesart der Europäischen Kommission als persönliche Daten, und damit sind Sie gehalten, die entsprechenden Vorgaben der Verordnung zu erfüllen. So müssen Ihre Mitarbeiter der Nutzung ihrer Daten zustimmen und können obendrein bestimmte Rechte ausüben, wie zum Beispiel das Recht auf Berichtigung. Außerdem müssen Sie all das den zuständigen Aufsichtsbehörden gegenüber jederzeit dokumentieren können.
 
2

Wir verarbeiten nur B2B-Daten. Sind wir damit von der DSGVO ausgenommen?

Das hängt davon ab, welche Art von Daten Sie verarbeiten. Lassen sich anhand dieser Daten Personen identifizieren? Falls ja (und das wird in den meisten B2B-Unternehmen der Fall sein), verarbeiten Sie in den Augen der Europäischen Kommission persönliche Daten und unterliegen denselben Vorschriften wie B2C-Unternehmen.
 
3

Sind britische Unternehmen von der DSGVO ausgenommen?

<
Keineswegs! Wenn Sie persönliche Daten von EU-Bürgern verarbeiten, unterliegen Sie der DSGVO, ganz gleich, wo Sie domiziliert sind. Zudem wird Großbritannien die EU erst nach Inkrafttreten der DSGVO verlassen: Diese trat am 25. Mai 2018 in Kraft und der Brexit dürfte erst im Laufe des Jahres 2019 vollzogen werden. Falls dieses Thema Sie betrifft, empfehlen wir Ihnen die Lektüre dieses Berichts der britischen Regierung.
 
4

Wir haben gehört, dass Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern einen Datenschutzbeauftragten benötigen. Stimmt das?

Nein, das stimmt so nicht. Zwar sah ein früher Entwurf der DSGVO vor, dass ab 250 Mitarbeitern ein Datenschutzbeauftragter zu beschäftigen sei, aber in der endgültigen Fassung ist das leider nicht mehr so klar definiert. Fakt ist, dass ein Datenschutzbeauftragter für öffentliche Behörden ebenso zwingend vorgeschrieben ist wie für Unternehmen, die in großem Umfang spezielle Kategorien persönlicher Daten verarbeiten (z. B. gesundheitsrelevante Angaben) und zu deren Kernaufgaben die „regelmäßige und systematische Kontrolle von Datensubjekten in großem Umfang“ zählt. Das gilt für die meisten großen Unternehmen und Einzelhändler mit über 5.000 Beschäftigten. Falls Sie in dem Punkt nicht ganz sicher sind, sollten Sie juristischen Rat einholen.
 
5

Ist es zutreffend, dass persönliche Daten nur für einen bestimmten Zeitraum gespeichert werden dürfen?

Ja, die DSGVO sieht eine sogenannte Begrenzung der Datenspeicherdauer vor. Das bedeutet, dass persönliche Daten nur für die Dauer der entsprechenden Verarbeitungsvorgänge gespeichert werden dürfen. Persönliche Daten dürfen dabei nur dann über einen längeren Zeitraum vorgehalten werden, wenn das im öffentlichen Interesse liegt oder zu Archivierungs-, Forschungs- oder Statistikzwecken geschieht.
 
6

Stimmt es, dass ein Kunde oder Interessent die Übertragung seiner Daten an einen Wettbewerber verlangen kann?

Ja, die Verbraucher haben nunmehr das Recht auf Übertragung ihrer Daten. Dazu die DSGVO: „Das Datensubjekt hat das Recht, die ihn betreffenden Daten, die er dem Datenverantwortlichen bereitgestellt hat, in einem strukturierten, üblichen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Zudem hat er das Recht, diese Daten ohne Behinderung vom ursprünglichen Datenverantwortlichen an einen anderen zu übertragen.“
 
7

Wie wirkt sich das auf unsere Marketingaktivitäten aus?

Die DSGVO beeinflusst Ihre Marketingabläufe ebenso wie die Auswahl der durch Sie ansprechbaren Zielgruppen, und zwar im B2C- und im B2B-Bereich. Vor allem die neuen Regeln für die Ersteinholung der Zustimmung des Verbrauchers wirken sich massiv aus, da Sie nun von jeder einzelnen Person eine explizite Zustimmung zur Nutzung ihrer Daten und zur Übermittlung von Marketingkommunikation benötigen. Hatten Sie zuvor erstmal einen Kontakt in Ihre Datenbank aufgenommen, konnten Sie den Verbraucher auch über andere Plattformen sowie für andere Kommunikationszwecke ansprechen als den bei der Ersterfassung angegebenen. Die DSGVO sieht dagegen vor, dass die Zustimmung des Verbrauchers nur für den genannten Verarbeitungszweck gilt. Mit anderen Worten, die alte Regel „Einmal im Boot, immer im Boot“ greift nicht mehr. Wenn Sie einen Verbraucher erneut bzw. auf andere Weise ansprechen wollen, benötigen Sie dessen Zustimmung für diesen spezifischen Zweck. Zudem müssen Sie sämtliche Zustimmungen sauber archivieren und sie den Aufsichtsbehörden auf Anfrage jederzeit dokumentieren können.
 
8

Können wir persönliche Daten nach wie vor über die EU-Grenzen hinaus übertragen?

Schon, aber der Empfänger muss dabei bestimmte Datenschutzanforderungen erfüllen. So gestattet die DSGVO die Übermittlung persönlicher Daten an nicht in der EU domizilierte Unternehmen sowie in Nicht-EU-Staaten, denen die Europäische Kommission attestiert hat, dass sie ein „adäquates“ Maß an Schutz gewährleisten. Auch unter bestimmten Umständen, wie bei der Nutzung von Standardvertragsklauseln oder falls verbindliche unternehmensinterne Vorschriften greifen, sind solche Datentransfers möglich.
 
9

Das klingt alles so, als brächte die DSGVO nur den Verbrauchern Vorteile. Welchen Nutzen hat sie für Unternehmen?

Die DSGVO wurde auch entwickelt, um Unternehmen die Verwaltung persönlicher Daten in einer multinationalen Umgebung zu erleichtern und die Risiken ernsthafter Datenschutzverletzungen zu minimieren. Dabei ersetzt die DSGVO weitestgehend die bis dahin geltenden nationalen Gesetze, wodurch letztlich eine europaweite Harmonisierung der Datenschutzregeln erreicht wird. Zudem bietet die Schaffung nationaler Aufsichtsbehörden den Unternehmen den Vorteil, dass sie sich nun mit allen Fragen zu persönlichen Daten an eine zentrale Stelle wenden können.
 
10

Was passiert, wenn wir die Vorgaben nicht fristgerecht einhalten können?

Erfüllt Ihr Unternehmen die Vorgaben der Verordnung nicht, sind heftige Bußgelder die Folge. So können bei Verstößen, die sich auf die Bereiche Kontrolle und Beherrschung beziehen, Bußgelder von bis zu 10 Mio. Euro oder 2 % des Jahresumsatzes verhängt werden. Bei Verstößen im Bereich Rechte und Pflichten sieht es noch düsterer aus. Hier können bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des Jahresumsatzes eingefordert werden.
 

STARTEN SIE DURCH MIT IHRER INITIATIVE!

Machen Sie sich fit für die DSGVO

Die DSGVO erfordert viel Aufwand von Organisationen. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihre Prozesse die Einhaltung gewährleisten, schauen Sie in unsere Anleitung für die ersten fünf Schritte:

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WAS TUN … UND WAS NICHT

1

Sehen Sie die Rechte Ihrer Kunden an ihren persönlichen Daten als natürlichen und kostenlosen Service.

Die neuen Rechte, die EU-Bürger nun dank der DSGVO ausüben können, nehmen Sie in die Pflicht, Verbrauchern bestimmte Informationen bereitzustellen. So müssen Sie sie über die Dauer und den Zweck der Datenverarbeitung informieren, auf ihren Wunsch aber auch verschiedene Maßnahmen durchführen, wie Daten an eine andere Organisation übertragen, Angaben im Kundenprofil ändern oder ergänzen und sogar ganze Datensätze löschen. All das hat für den Antragsteller kostenlos zu erfolgen. Statt diese Aufgaben als lästige Pflicht zu empfinden, sollten Sie sie aber lieber als Service sehen, den Sie Ihren Kunden und Interessenten bieten – ein Service, der Sie (zumindest derzeit noch) von Unternehmen unterscheidet, die keine DSGVO-Compliance sicherstellen können. Und wie bei allen anderen Kundenservices auch … servieren Sie die Leistungen bitte mit einem Lächeln.
 
2

Ändern Sie Ihre geschäftliche Einstellung zu persönlichen Daten – und die Firmenkultur gleich mit.

Mittlerweile haben Sie die für die DSGVO nötigen Systeme und Prozesse (hoffentlich) implementiert. Aber mal ganz abgesehen von der Technik sehen sich die meisten Unternehmen noch mit einer ganz anderen Aufgabenstellung konfrontiert: Es gilt nämlich, auch die Einstellung all Ihrer Mitarbeiter zu Ihren persönlichen Daten zu ändern. Was sich dabei als Erstes ändern muss, ist das „Ihre“ im vorangegangenen Satz. Denn die persönlichen Daten Ihrer Kunden, die nun unter den Schutz der DSGVO fallen, gehören nicht mehr Ihnen, sondern den Personen, deren Name auf dem jeweiligen Datensatz steht. Sie haben sie sich lediglich geborgt, um einen Service oder ein Produkt bereitzustellen, und sollten sie folglich mit gebührendem Respekt behandeln. Die Change-Management-Implikationen dieses neuen Denkens sollten Sie nicht unterschätzen. Falls Sie zu diesem Thema intern noch nicht aktiv geworden sind, sollten Sie umgehend starten.
 
3

Lassen Sie das Thema Datenschutz in alle Geschäftsaspekte einfließen.

Die DSGVO muss zu einem festen Bestandteil Ihrer Geschäftsabläufe werden. Setzen Sie deshalb bei jedem neuen Projekt, System oder Vorhaben, das Sie einführen, Ihre „Datenschutzbrille“ auf, und zwar bevor sie starten. Stellen Sie sich dabei folgende Fragen:
  • Wie schulen wir unsere Mitarbeiter kontinuierlich im Umgang mit persönlichen Daten?
  • Wie erfolgt bei uns die Aufnahme persönlicher Daten in unsere Systeme?
  • Wie kommunizieren wir intern die Bedeutung des Schutzes persönlicher Daten?
  • Wie gehen wir künftig mit persönlichen Daten in Verträgen um?
 
4

Verbessern Sie kontinuierlich Ihre Datenschutzmaßnahmen.

Nur weil Ihr Unternehmen die DSGVO-Vorgaben erfüllt, heißt das noch lange nicht, dass Sie sich jetzt entspannt zurücklehnen können, weil ja all Ihre Probleme gelöst und die Daten Ihrer Kunden sicher verwahrt sind. Datenschutzverletzungen wird es auch weiterhin geben, und neue Datenregulierungen sind aufgrund der sich verändernden Datennutzung ebenfalls zu erwarten. Und die Forderungen der Verbraucher? Nun, wenn erst einmal der Schutz, den die DSGVO bietet, als normal empfunden wird, werden auch die wieder steigen. Am besten bereiten Sie sich proaktiv auf all diese Szenarien vor, statt reaktiv abzuwarten. Stellen Sie sicher, dass Sie für den Fall einer Datenschutzverletzung über eine funktionierende, klare Kommunikation und entsprechende Aktionspläne verfügen. Infomieren Sie sich kontinuierlich über neue Entwicklungen am Markt für Datenschutztechnik und sorgen Sie auch für die nötige Investitionsbereitschaft; denn dieser Bereich wird in Zukunft noch weit wichtiger werden als heute.
 
1

Nicht aufgeben.

Obwohl die DSGVO-Deadline mittlerweile Geschichte ist, sind noch längst nicht alle betroffenen Unternehmen in der Lage, die Vorgaben einzuhalten. Aufzugeben und den Kopf in den Sand zu stecken, wäre hier allerdings die falsche Taktik. Lassen Sie sich von den astronomischen Bußgeldern nicht einschüchtern und fahren Sie einfach fort, Ihre Prozesse, Systeme, Kommunikationswege etc. umzustellen, und zwar ein Schritt nach dem anderen.
 
2

Ignorieren Sie keine Anfragen von Privatpersonen.

Wenn Sie unbedingt auf dem Radar der Europäischen Kommission auftauchen wollen, dann ist der sicherste Weg der, die Rechte von EU-Bürgern gegenüber Ihrem Unternehmen zu ignorieren. Verbraucher können sich formell über Sie beschweren, wenn sie den Eindruck haben, dass Sie ihre persönlichen Daten nicht entsprechend der DSGVO behandeln. Stimmen die Behörden mit dieser Ansicht überein, drohen Ihnen Bußgelder in Höhe von bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % vom gesamten Jahresumsatz. Deshalb sollten Sie nicht eine Anfrage eines Verbrauchers zu seinen persönlichen Daten unter den Tisch fallen lassen. Stellen Sie die nötigen Ressourcen bereit, um solche Anfragen umgehend zu beantworten, auch wenn Sie das Geld kostet. Tun Sie es nicht, wird es nämlich möglicherweise noch viel teurer.
 
3

Scheuen Sie sich nicht, Daten zu löschen.

Die DSGVO-Vorgaben für die Zustimmung zur Datennutzung und -speicherung durch die Verbraucher verunsichern die meisten Unternehmen, denn ihnen könnte ein nicht unerheblicher Teil ihrer Kunden und/oder Interessentendatenbank zum Opfer fallen. Laut Gesetz müssen Sie ab sofort eine maßnahmenbezogene, zweckspezifische Zustimmung einholen, um die Daten von Personen erfassen und verarbeiten zu dürfen. Das zwingt Unternehmen dazu, ihre gesamte Datenbank erneut um Zustimmung zu bitten. Tun sie das nicht, müssen sie alle betroffenen Daten löschen, und davor schreckt natürlich jedes Unternehmen zurück. Aber dazu besteht kein Grund. Sehen Sie es stattdessen als Chance, Ihre Kontakte zu bereinigen und nur die zu behalten, die tatsächlich Mitteilungen von Ihnen erhalten möchten. Scheuen Sie sich nicht, Daten von Personen zu löschen, die kein Interesse daran haben. Denn wenn jemand nicht einmal daran interessiert ist, Informationsmaterial von Ihnen zu erhalten, wird er vermutlich auch nicht in nächster Zeit etwas von Ihnen kaufen.
 
4

Stellen Sie sicher, dass sich Ihre datenbezogenen Aktivitäten nicht negativ auf andere Prozesse auswirken.

Dass Sie Ihre Prozesse rund um die Erfassung, Verarbeitung und Speicherung persönlicher Daten ändern müssen, bedeutet noch lange nicht, dass Sie alle Geschäftsbereiche umkrempeln sollten. Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, auch weiterhin Daten mit externen Partnern zu teilen, wenn das in der Vergangenheit für Sie erfolgreich war. Prüfen Sie aber im Vorfeld, ob auch diese Partner die DSGVO-Vorschriften beachten. Hören Sie nicht auf, Ihren Kunden personalisierte Erlebnisse zu bieten, nur weil Sie bestimmte Daten nicht mehr sammeln dürfen. Ganz im Gegenteil: Forcieren Sie Ihre Anstrengungen. Lassen Sie die DSGVO nicht zu einer Barriere für Innovation und kreatives Denken werden. Lassen Sie die Verordnung vielmehr in Ihre kreativen Prozesse einfließen und verwandeln Sie sie so in eine Chance.
 

SO UNTERSTÜTZT STAMMDATEN- VERWALTUNG DIE DSGVO.

Um eine solide Basis für die DSGVO zu schaffen, sollten Sie sicherstellen, dass die von Ihnen erfassten, verarbeiteten und gespeicherten persönlichen Daten stets aktuell und zugreifbar sind. Außerdem sollten Ihre Daten durch klare Data Governance-Programme und Business Rules untermauert sein. Genau dabei kann eine Lösung für die Stammdatenverwaltung Ihnen helfen.

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Was ist

MDM

(Master Data Management)

Als Master Data Management (Stammdatenverwaltung) bezeichnet man eine Methode zur Verwaltung von Unternehmensdaten. Mithilfe einer entsprechenden Software und der Verankerung der entsprechenden Abläufe im Unternehmen können Sie sich eine zentrale, korrekte und jederzeit aktuelle Quelle für all Ihre Stammdaten schaffen. Dabei lassen sich mit einer Lösung für die Stammdatenverwaltung alle relevanten Bereiche abdecken: Kunden-, Mitarbeiter- und Produktdaten. Um aber den größtmöglichen Nutzen aus solch einer Lösung zu ziehen, sollten Sie einen Multidomain-Ansatz wählen, der alle kritischen Datenbereiche umfasst.

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WEITERE VORTEILE EINER STAMMDATENLÖSUNG

Mithilfe einer Multidomain-MDM-Lösung (MDM - Master Data Management) können Sie alle Daten-Domains an einem zentralen Ort verwalten und so auf Datenseite zahlreiche Vorteile realisieren. Unten finden Sie eine Auflistung weiterer Datenbereiche, die sich durch eine Stammdatenlösung effizient und nahtlos verwalten lassen. Stammdatenverwaltung sorgt dafür, dass alle relevanten Mitarbeiter jederzeit an einem zentralen Ort auf die richtigen Daten zugreifen können. Und das über nur eine einzige Plattform.

Referenzdaten

 

Produktdaten

 

Standortdaten

 

Kundendaten

 

Mitarbeiterdaten

 

Ressourcendaten

 

Lieferantendaten

 
 
 

SO ÜBERZEUGEN SIE DIE ENTSCHEIDER IM UNTERNEHMEN.

Wir haben ein spezielles E-Book zusammengestellt, das Ihnen hilft, die Vorteile einer Stammdatenlösung intern zu kommunizieren. Klicken Sie einfach unten die grüne Schaltfläche an und sichern Sie sich Ihr Gratisexemplar. Folgende Tipps erwarten Sie:

Keine Abkürzungen wählen

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Argumentation aufzubauen. Gartner geht davon aus, dass Sie dafür mindestens 15 Wochen veranschlagen sollten. Wenn Sie dann aber über eine solide Argumentation verfügen, steigert das deutlich Ihre Erfolgschancen

 

Klarheit und Genauigkeit führen zum ErfolgIhre

Story sollte klar und objektiv und vor allem nachvollziehbar sein. Wer soll Ihnen schließlich folgen, wenn keiner Ihre Argumente nachvollziehen kann.

 
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WIR HOFFEN, SIE FANDEN DIESE INFORMATIONEN HILFREICH.

Wenn Sie mehr über das Thema Stammdatenverwaltung und die Lösungen von Stibo Systems erfahren möchten, besuchen Sie einfach unsere Webseite.

 

Fragen? Sprechen Sie uns einfach an.

 

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